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Aktuelles

Wir bemühen uns wieder Begnungen und gemeinsame Veranstaltungen zu ermöglichen.

Alle Veranstaltungen finden unter Beachtung der Corona-Vorschriften statt.

 



Gottes bedrohte Schöpfung

Geistlicher Impuls im Anschluss an die Waldführung vom 16.09.2020

Einführung …….Wir haben unseren Planeten nur geerbt mit der Verpflichtung, ihn an unsere Kinder weiterzugeben. Und was sehen wir? Klimawandel mit seinen Folgen z. B. dem Sterben unserer Wälder, Verschmutzung durch Abfälle und viele andere Umweltsünden. Und gleichzeitig erfreuen wir uns immer wieder an der Natur, an Gottes Schöpfung Hören wir dazu einen Text aus der Enzyklika Laudato si‘ (1, S. 21) von Papst Franziskus

1. Sprecherin: „Laudato si‘, mi‘ Signore – Gelobt seist du, mein Herr“, sang der Heilige Franziskus von Assisi. In diesem schönen Lobgesang erinnerte er uns daran, dass unser gemeinsames Haus wie eine Schwester ist, mit der wir das Leben teilen, und wie eine Mutter, die uns in ihre Arme schließt: „Gelobt seist du, mein Herr, durch unsere Schwester, Mutter Erde, die uns erhält und lenkt und vielfältige Früchte hervorbringt und bunte Blumen und Kräuter.“

2. Sprecherin: Zuweilen hört man: Klimawandel hat es immer gegeben, Eiszeiten und Warmzeiten. Was haben wir damit zu tun? Ein Vergleich: Machen wir uns an ein paar Beispielen klar, wie sich unser Lebensstil verändert hat in den letzten 50 – 60 Jahren. 1960 hatten 71 von 1000 Haushalten einen privaten PKW – heute gibt es 692 PKWs pro 1000 Haushalten; oft sind es 2 oder mehr in einem Haushalt. Pro Person standen 19,4 m² Wohnfläche zur Verfügung – heute beträgt die durchschnittliche Wohnfläche 46,7 m² pro Person. Der Stromverbrauch betrug 1960 ca. 1600 kWh pro Person und Jahr – heute rechnet man mit 7200 kWh - Zahlen, die sich auf den Gesamtverbrauch einschließlich Industrie beziehen. Das sind Beispiele aus Deutschland, einem hochentwickelten Industrieland. Am 22. August war der diesjährige Erdüberlastungstag, d. h. an diesem Tag sind die gesamten nachhaltig nutzbaren Ressourcen der Erde für das ganze Jahr 2020 verbraucht – und das trotz Corona und Lockdown. Diese Beispiele machen deutlich, wie sehr wir über unsere Verhältnisse leben und auf Kosten der kommenden Generationen. Es ist zum Verzweifeln! Können wir da etwas ändern?

3. Sprecherin: Im folgenden Gleichnis spricht Jesus vom Reich Gottes. Wir können uns fragen, ob es uns Hoffnung geben kann bei unseren Bemühungen, den Klimawandel aufzuhalten. Lesung aus dem Markus Evangelium (4,30-32) Er (Jesus) sagte: Womit sollen wir das Reich Gottes vergleichen, mit welchem Gleichnis sollen wir es beschreiben? Es gleicht einem Senfkorn.Dieses ist das kleinste von allen Samenkörnern, die man in die Erde sät. Ist es aber gesät, dann geht es auf und wird größer, als alle anderen Gewächse und treibt große Zweige, so dass in seinem Schatten die Vögel des Himmels nisten können. Nehmen wir uns etwas Zeit, in Stille darüber nachzudenken Stille (evtl Musik)

Fürbitten

1. Sprecherin: Gott, Schöpfer der Welt, wir tragen unsere Bitten zu dir. Wir leben im Überfluss und gleichzeitig am Limit und verbrauchen unsere Ressourcen. Wir bitten dich, gib uns die Einsicht zu erkennen, wo, wann und wie wir mit unserem Lebensstil deine Schöpfung ausbeuten. - Gott, Schöpfer der Welt, wir rufen zu dir Oft denken wir: Was können wir schon tun, was nutzt es, wenn wir uns nachhaltig und klimafreundlich verhalten? Wir bitten dich, lass uns nicht resignieren, sondern mit Fantasie und Mut unsere Möglichkeiten erkennen und ein Senfkorn sein. - Gott, Schöpfer der Welt, wir rufen zu dir In deiner Schöpfung zeigst du uns deine Größe und Schönheit. Wir bitten dich, lass uns das Vertrauen, die Freude und die Liebe nicht verlieren. - Gott, Schöpfer der Welt, wir rufen zu dir Gemeinsames Gebet

2. Sprecherin: Wir wollen nun den Text des Liedes auf dem Zettel gemeinsam beten. Solang es Menschen gibt auf Erden, solang die Erde Früchte trägt, solang bist du uns allen Vater; wir danken dir für das, was lebt. Solang die Menschen Worte sprechen, solang dein Wort zum Frieden ruft, solang hast du uns nicht verlassen; in Jesu Namen danken wir. Du nährst die Vögel in den Bäumen. Du schmückst die Blumen auf dem Feld. Du machst ein Ende meinem Sorgen, hast alle Tage schon bedacht. Segen

3. Sprecherin Gott, Schöpfer der Welt, bleibe bei uns, wenn wir jetzt auseinandergehen. Sei in uns als ratgebende Stimme. Sei neben uns als treuer Freund und Begleiter. Sei unter uns als Halt, der uns auffängt, wenn wir fallen. Sei über uns mit deinem Segen und Schutz. Darum bitten wir dich Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist. Amen.

Solang es Menschen gibt auf Erden, solang die Erde Früchte trägt, solang bist du uns allen Vater; wir danken dir für das, was lebt. Solang die Menschen Worte sprechen, solang dein Wort zum Frieden ruft, solang hast du uns nicht verlassen; in Jesu Namen danken wir. Du nährst die Vögel in den Bäumen. Du schmückst die Blumen auf dem Feld. Du machst ein Ende meinem Sorgen, hast alle Tage schon bedacht. Solang es Menschen gibt auf Erden, solang die Erde Früchte trägt, solang bist du uns allen Vater; wir danken dir für das, was lebt. Solang die Menschen Worte sprechen, solang dein Wort zum Frieden ruft, solang hast du uns nicht verlassen; in Jesu Namen danken wir. Du nährst die Vögel in den Bäumen. Du schmückst die Blumen auf dem Feld. Du machst ein Ende meinem Sorgen, hast alle Tage schon bedacht. Solang es Menschen gibt auf Erden, solang die Erde Früchte trägt, solang bist du uns allen Vater; wir danken dir für das, was lebt. Solang die Menschen Worte sprechen, solang dein Wort zum Frieden ruft, solang hast du uns nicht verlassen; in Jesu Namen danken wir. Du nährst die Vögel in den Bäumen. Du schmückst die Blumen auf dem Feld. Du machst ein Ende meinem Sorgen, hast alle Tage schon bedacht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

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